Ausstellungstipp: „Sammlung Batliner“ in der Wiener „Albertina“

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Bilder gibt es viele, Museen auch. Doch wer einmal in der Wiener „Albertina“ war, wird immer wieder kommen. Einfach motivierend, einfach Österreich! Hier treffen sich Experten aus der ganzen Welt. Der Höhepunkt: Monet bis Picasso. Die „Sammlung Batliner“ bietet die Highlights aus über 100 Jahren Kunstgeschichte.

Eindrucksvoller Bogen vom französischen Impressionismus bis in die jüngste Gegenwart
Die bedeutendste europäische Privatsammlung der internationalen klassischen Moderne gibt es schon seit 2007 zu sehen. Die „Sammlung Batliner“ spannt einen eindrucksvollen Bogen vom französischen Impressionismus bis in die jüngste Gegenwart.

Den Ausgangspunkt dieser einzigartigen Schausammlung bilden Hauptwerke von Monet, Renoir, Degas, Cézanne und Toulouse-Lautrec. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem deutschen Expressionismus mit den beiden Künstlergruppen „Die Brücke“ und „Der Blaue Reiter“. Darüber hinaus ist die Epoche des Surrealismus durch Miró, die russische Avantgarde durch Malewitsch und Rodtschenko vertreten. Wichtige Bilder des späten Picasso und Exponate von Giacometti oder Bacon führen in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihren Abschluss findet die Ausstellung mit Werken zeitgenössischer Künstler wie Richter, Baselitz, Kiefer und Longo. Die Präsentation wird durch außergewöhnliche Arbeiten Paul Klees aus der Sammlung Carl Djerassi und Hauptwerke der Sammlung Eva und Mathias Forberg ergänzt.

„Sammlung Batliner“ ist Leihgabe aus Salzburg
Zuvor war die „Sammlung Batliner“ in Salzburg beheimatet, sie ist nun als unbeschränkte Dauerleihgabe in der „Albertina“ zu erleben. Das Kunstmuseum liegt im Palais Erzherzog Albrecht im Stadtzentrum von Wien. 65.000 Zeichnungen und über eine Million druckgrafische Blätter sind in Besitz des kulturellen Zentrums. Der Name „Albertina“ stammt vom Begründer der grafischen Sammlung, Herzog Albert Kasimir von Sachsen-Teschen, Schwiegersohn von Kaiserin Maria Theresia.

Fazit:
Kunstfans und Freunde von Bildern kommen voll auf ihre Kosten. Wer ein bisschen Zeit mitbringt, kann  sogar Werke von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Peter Paul Rubens, Oskar Kokoschka, Rembrandt, Albrecht Dürer, Gustav Klimt und Egon Schiele zusätzlich ansehen. Übrigens, die „Albertina“ war bis Ende 2001, als der Euro als Bargeld eingeführt wurde, auf der Rückseite des 20-Schilling-Scheins abgebildet.

Hier gibt es alle Infos zur Ausstellung.

Alles, was Sie noch über das Museum und das Programm wissen muss, erfahren Sie unter www.albertina.at.

Albertinaplatz 1
A-1010 Wien
Täglich 10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch 10.00 bis 21.00 Uhr
Tel.: +43 1 534 83-0

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