Tipp: Motivations-Erfolggeschichten Coach von der Couch

Ein Motivationstipp von Sabine Nölke in unserer Titelgeschichte – Holen Sie sich TippsMotivation pur!

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Mein Coach von der Couch

Ich habe seit einiger Zeit zwei Hunde, zahle aber nur für einen davon Hundesteuer. Oh nein, ich mache mich nicht strafbar, Sie müssen sich also nicht gleich ereifern – es ist alles rechtens. Beide Hunde liegen gern mal auf der faulen Haut, am liebsten auf der Couch. Ich bemühe mich sehr darum, nur einem von ihnen regelmäßig Futter zu geben und bin doch kein Tierquäler. Der Hund, den ich als Zweithund zu meinem ersten geholt habe, ist mein bester Freund, der Ersthund ist der größte Feind meiner Motivation. Dieser Hund, der sich jahrelang allein auf meine Sofa lümmelte, ist mein innerer Schweinehund und er wurde in den Jahren immer größer und träger … Doch nun hat er keine Chance mehr!

„Du willst doch jetzt nicht etwa walken gehen“, mein Schweinehund guckt mich wieder einmal von der bequemen Couch aus an. Draußen regnet es und hier drin ist es gemütlich. Doch mein anderer Hund, mein bester Freund und Coach, wedelt mit dem Schwanz und schaut mich voller Vorfreude an. Also schlüpfe ich in die Regensachen, ziehe die Walkingschuhe an und los geht es, mit raschen Schritten durch den Wald. Der Regen ist eigentlich ganz schön, denn bei diesem Wetter sind wir allein auf weiter Flur. Ich genieße die kühle Luft und mit jedem Schritt werden meine Gedanken klarer und meine Augen wacher. Soll doch der Schweinehund auf dem Sofa schnarchen, ich fühle mich mit jedem Schritt besser.

Der beste Freund des Menschen? Für mich stimmt das. Mein Hund ist mein Trainingspartner, der jeden Tag zwei Spaziergänge haben muss. Er ist ein strenger Coach, denn er akzeptiert keine Ausreden und zwingt mich, mit ihm auch durch brenzlige Situationen zu gehen. Meine Angst, allein durch einen Wald oder einsamen Park zu gehen, ist im Laufe der Zeit verschwunden und es gibt auch nicht mehr viele Hunde, die mir Angst machen. Ich musste lernen, mit missgelaunten, unhöflichen und schimpfenden Zeitgenossen umzugehen und mit unverantwortlichen Hundebesitzern, mit Der-tut-nixen und recht bissigen Hunden und Frauchen oder Herrchen. Natürlich habe ich viele nette Menschen und Vierbeiner getroffen, habe viele neue soziale Kontakte geknüpft, aus denen sogar Freundschaften entstanden sind.

Und der andere – der Schweinehund – ist seither viel kleiner geworden. Er ist natürlich immer noch da – und ich habe ihn akzeptiert. Aber seit mein Coach von der Couch bei mir ist, habe ich kaum noch Zeit, den Schweinehund ausgiebig zu pflegen, geschweige denn ihn zu füttern. Nur manchmal, wenn es an der Zeit ist, einfach die Seele und die Beine baumeln zu lassen, dann liegen wir alle auf der Couch. Mein Schweinehund, mein Hund und ich. Mein bester Freund erteilt mir sogar hier noch eine wichtige Lektion – die der tiefen Entspannung. Darin ist er Weltmeister und kaum zu übertreffen. So lerne ich sogar von ihm, wenn ich scheinbar faul bin. Ich kenne kaum Seminare und Kurse, die das alles vermitteln können. Der Schweinehund freut sich dann und schöpft insgeheim Hoffnung, dass nun endlich das Lotterleben beginnt. Doch mein Coach und ich sind spätestens am nächsten Tag wieder unterwegs und lassen ihn links liegen. Denn da gehört er ja auch hin.

www.sabinenoelke.de

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