Tipp: Motivations-Erfolggeschichten Interviews Christian Ude

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Münchner Oberbürgermeister Christian Ude im Interview

Wie würden Sie Erfolg definieren?
Erfolgreich ist, wer sein Ziel erreicht, und zwar mit den Mitteln, die er dafür einsetzen wollte und durfte. Ein Pyrrhussieg, der zu viel kostet, ist ebenso wenig ein Erfolg wie ein Sieg, der mit unlauteren Mitteln erkämpft wird. Nicht jede große Wirkung (Einschaltquote, Auflage, Gewinn) ist bereits ein schöner Erfolg. Es muss schon Positives bewirkt werden.

Selbstorganisation und Zeitmanagement stehen für viele im Zusammenhang mit persönlichem Erfolg. Wie bewältigen Sie Ihre vielen Termine? Wer hilft Ihnen dabei?
Ihre Frage geht von der Unterstellung aus, ich würde alle meine Termine bewältigen. Diese Unterstellung muss ich zurückweisen! Viel zu oft komme ich zu spät, weil der vorangegangene Termin zu lange dauerte, viel zu oft muss ich um Fristverlängerung bitten, weil ich zu viele Arbeiten gleichzeitig in Aussicht gestellt habe. Dass es im Wesentlichen dennoch klappt, liegt ausschließlich am Termin-
kalender samt Mahnwesen, für den meine persönliche Mitarbeiterin Christine
Rauch verantwortlich ist. Auch Mahnungen durch den Fahrer helfen, Verspätungen zu vermeiden.

Gesundheit und körperliche Fitness sind die Voraussetzung, um Leistung im Berufs- und Privatleben bringen zu können. Wie sehen Sie sich selbst in Bezug auf diese Faktoren?
Meine Gesundheit ist zum Glück sehr robust, obwohl ich viel zu wenig dafür tue. Schwimmen in den Ferien und Radfahren manchmal am Wochenende sind die einzigen sportlichen Betätigungen.

Haben Sie ein persönliches Erfolgsrezept?
Langfristige Ziele, an denen man mit langem Atem festhalten muss (ich habe mit 8 Jahren beschlossen, Münchner Oberbürgermeister zu werden). Permanente Weiterbildung (der Input muss immer größer sein als der Output), Rückhalt durch Familie und Freundeskreis.

Denken Sie, dass Sie noch erfolgreicher werden können? Wenn ja: wie und in welchem Bereich?
Nein.

Haben Sie aktiv Einfluss auf Ihre Karriere genommen?
Selbstverständlich. Ohne eigene Mitwirkung wird man nicht OB.

Gab es ein Ereignis, das Ihren Werdegang entscheidend beeinflusst hat?
Eine ganze Serie! Da gab es den journalistisch tätigen Vater, der mir schon als Schulbuben das öffentliche Leben zeigte, und eine Mutter aus der Schweiz, die mir basisdemokratische Leidenschaft beibrachte, einen Deutschlehrer, der uns mit Zeitgeschichte konfrontierte, einen jungen Abgeordneten, der mich in die SPD aufnahm, prägende Erlebnisse als Hochschulreporter während der Studentenunruhen, Erfahrungen als Rechtsanwalt bei der Vertretung von Mietern und Sozialfällen, nicht zuletzt die Chance, zwei Jahrzehnte lang für die SPD publizistisch tätig zu sein und in dieser Zeit das gesamte Themenspektrum der Politik kennen zu lernen.

Wie hat Ihr Erfolg Sie beeinflusst?
Man wird erst selbstbewusster und dann ungeduldiger. Bevor man ekelhaft wird, sollte man aussteigen.

Das Interview führte Thomas Schlechter

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