Tipp: Motivations-Erfolggeschichten: Weißblauer Tauschmarathon mit Dorothea Anzinger

Dorothea Anzinger
Schauspielerin und Kabarettistin

Der Beruf lässt annehmen, dass es sich bei dieser Erfolgsgeschichte um den anstrengenden Weg zu glamourösen Filmfestspielen und begehrenswerten Auszeichnungen handelt.
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Dorothea Anzinger startete einen Marathon der etwas anderen Art. Nachdem sie im Internet auf  „one red paper clip“ gestoßen war, dachte sie sich: „Das geht auch von Mensch zu Mensch.“ So wurde der Ansatz transportiert, und die Idee zum Tauschmarathon war da! Das Ziel, welches sie sich gesteckt hatte, war einen Herd für die Clubmäuse im Hasenbergl (unterstützt durch die Münchner Kindl Stiftung und KJR München) zu ertauschen.

Nun galt es also aus einer Büroklammer, wie im Original, einen Herd zu machen.

Dorothea Anzinger war 3 Tage und hat insgesamt 8 Stunden reine Tauschzeit gebraucht um ans Ziel zu kommen.

Dabei war der Weg der folgende: Gegen die weiß-blaue Büroklammer konnte zunächst ein Eyeliner getauscht werden. Dieser wechselte den Besitzer für ein Michael-Jackson-Wandtattoo. Dieses wiederum war dem neuen Besitzer eine ganze Kiste Prosecco wert. Eine Dame bot ein selbstgekochtes Candlelight-Dinner im Tausch gegen diese an, welches kurz darauf ein Werbespezialist gerne erleben wollte. Dafür stellte er eine Kleinanzeige zur Verfügung. Diese nahm schließlich ein Elektro-Laden-Besitzer dankbar in Anspruch und übergab im Gegenzug den erwünschten Elektroherd.

Doch es ist nicht nur dieser materielle Erfolg, den Dorothea am Ende gemeinsam mit dem dankbaren Kindern und Betreuern der Münchner Clubmäuse gefeiert hat. Sie habe „unglaublich schönen Begegnungen mit Menschen gehabt“ und eins gelernt:
Wer aus Angst vor einem NEIN gar nicht erst fragt, verschenkt die Chance auf ein JA.

Interview
(aus: Münchner Merkur Nr. 10, Freitag 14. Januar 2011)

Wie kamen Sie auf die Idee des „weißblauen Tauschmarathons“?
Vorbild ist eine Aktion aus Kanada namens „Red Paper Clip“. Da wurde durch Tausch aus  einer roten Büroklammer ein  Eigenheim. Bei mir ist das Ziel kleiner.

Was ist anders als bei einer Spendenaktion?
Hier ist jeder, der etwas gibt, ein greifbarer Teil des Erfolgs. Man kriegt nicht nur eine Quittung, sondern etwas Reales zurück, mit dem eine Geschichteverbunden ist.

Sind die Münchner denn tauschwillig?
Die bisherigen Erfahrungen sind grandios. Die Leute sind so offen. Erstaunlich viele Jüngere kennen die Aktion aus Kanada.  Auch viele Touristen hatten Interesse. Der Sohn einer italienischen Familie hat spontan seine neuen Handschuhe hergegeben.  Gegen einen Eyeliner – das war der erste Tausch für die Büroklammer. Am Viktualienmarkt lief es gut, weil die  Leute dort mehr am Bummeln waren. In der Maximiliansstraße war’s schlechter.

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