Motivationstipps für Sportler: Heidi Diakoumopoulos

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Ich bin Läuferin. Aber diese Übung ist auf jede Sportart und sogar in unserem Alltags- und Arbeitsleben anwendbar. Jeden Abend verwende ich mindestens 15 Minuten auf die Visualisierung meiner sportlichen Aktivität. Ich setze mich bequem hin, sodass nichts meine Aufmerksamkeit ablenkt. Sehr wichtig: Ich bin allein! Keine Störungen von außen. Vollkommene Ruhe. Ich entspanne mich. Nun stelle ich mir vor, dass ich mich an meinem Trainingsort befinde (z.B.Tartanbahn). Ich habe ein Programm vor mir, das meine volle Konzentration benötigt. Zunächst wärme ich mich auf. Laufe meine Runden, fühle meinen Körper, meinen Atem, der kürzer wird, meine Beine, meine Knie, die nach vorne drängen und spüre, wie die Bewegung meinen Körper angenehm erwärmt. Okay, das war nett und gemütlich, jetzt bin ich aufgewärmt und gehe an meine Steigerungen. Ich kenne dieses Gefühl, wenn die Beine langsam anfangen zu laufen und immer schneller werden. Die Arme rudern schnell an meiner Körperseite und unterstützen die Bewegung der Beine, alles arbeitet zusammen, wie ein eingespieltes Team mit einer gemeinsamen Zielsetzung. Ich spüre, wie mein Körper durchgepustet wird und das Blut in mir wie auf einem Highway durch meine Adern rast. Genau an diesem Punkt werde ich langsamer und laufe langsam zu einem Ausgangspunkt zurück, um erneut zu steigern. Okay das habe ich jetzt sechs Mal absolviert. Nun wird’s ernst, nachdem ich noch schnell „mental“ meine Oberschenkel dehne, denke ich an die Intervalle, die vor mir liegen. Ich weiß, dass ich lange Schritte machen muss, um meine Zielzeit einzuhalten. Okay, ich starte, höre den „Biep“ der Stoppuhr. Es geht los. Nicht zu schnell loslaufen, um am Ende der Runden noch Kraft zu haben. Ich fühle meine Beine, die stark nach vorne preschen, beim ersten Intervall fühlt sich noch alles gut an und ich denke, die Bahn gehört mir. Nach dem 5. Intervall sieht das schon anders aus. Aber im Moment gehört die Bahn noch mir, ich checke meine Zwischenzeit nach 200 Metern. Prima, liege gut in der Zeit. Perfekt. Mein Atem passt sich an die Geschwindigkeit an, aber wenn ich das Tempo durchhalte, dürfte alles klappen. Und „biep“ ich stoppe das erste Intervall. Super, zwar eine Sekunde drüber, aber das ist beim ersten Intervall besser, als zu schnell. So mache ich eine Zwischenrunde, bevor ich mich mit der gleichen Prozedur an mein zweites Intervall wage und siehe da, der war 2 Sekunden schneller. Und bis zum sechsten Intervall verbessere ich mich um 3 Sekunden. Ich laufe mich aus und langsam öffne ich meine Augen um wieder aus dem Training zurückzukommen. Das fühlt sich gut an. Ich kann das Programm am nächsten Tag schaffen. Mein Körper fühlt sich nun schwer an, meine Muskeln haben sich, während ich mental trainierte, voll entspannt.

Versuchen Sie vor schwierigen Trainingseinheiten, diese zuerst im Kopf abzuspielen.

Sie werden sehen, dass diese Übung nicht nur motiviert, sondern auch die mentale Kraftentwicklung fördert. Wenn man im Geist schon mal vorgelaufen ist, weiß man, wie der Weg aussieht!

Heidi Diakoumopoulos – griechischer Nationalkader im Marathon

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